Wohnraumanpassung in der Wedemark
In der Wedemark leben rund 30.000 Menschen in vierzehn Ortschaften. Wenn nach einem Krankenhausaufenthalt plötzlich alles schnell gehen muss, zählt hier jeder Tag doppelt.

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Worum es in der Wedemark geht
Der typische Fall sieht so aus: Ein Sturz, eine Operation, und die Entlassung steht in zehn Tagen an. Zu Hause in Bissendorf oder Brelingen wartet ein Bad mit Wanne und eine Treppe ohne zweiten Handlauf. Für einen ordentlichen Umbau ist die Zeit zu knapp – für eine Zwischenlösung nicht.
Dafür gibt es Wege, die viele nicht kennen. Hilfsmittel wie Badewannenlifter, Toilettensitzerhöhungen oder Haltegriffe laufen häufig über die Krankenkasse und sind schneller da als jede Baumaßnahme. Kurzzeitpflege überbrückt die Wochen, in denen zu Hause noch nichts fertig ist. Und das Entlassmanagement des Krankenhauses ist gesetzlich verpflichtet, den Übergang zu organisieren – man muss es nur einfordern.
Wir sortieren in solchen Lagen zuerst, was sofort geht, und danach, was dauerhaft gebaut wird. Beides gleichzeitig zu beantragen, ist möglich und meistens richtig.
Ihre Anlaufstelle vor Ort
Zuständig ist der Stützpunkt Nord im benachbarten Langenhagen:
Senioren- und Pflegestützpunkt Nord
Ostpassage 11, 30853 Langenhagen
Die Region Hannover bewilligt Baukostenzuschüsse für den Abbau von Barrieren in selbst genutztem Wohneigentum – ein Topf, den es in den Nachbarkreisen so nicht gibt.
Diese Stelle gehört nicht zu uns und berät neutral. Wir übernehmen danach das Verfahren – den Pflegegrad, den Antrag auf Wohnraumanpassung und die Förderung.
Wedemark und Umgebung
Wir sind für das gesamte Stadt- beziehungsweise Gemeindegebiet da – also auch für Mellendorf, Bissendorf, Elze, Resse, Brelingen, Gailhof, Berkhof, Bennemühlen, Hellendorf, Scherenbostel, Wennebostel, Abbensen, Negenborn und Oegenbostel.
In der Nachbarschaft liegen Langenhagen, Isernhagen, Burgwedel und Neustadt am Rübenberge.
Dieselbe Beratungsstelle ist übrigens auch für diese Orte zuständig:
Häufige Fragen
Meine Mutter wird nächste Woche entlassen. Was zuerst?
Sprechen Sie das Entlassmanagement der Klinik an – es ist zuständig für den Übergang. Parallel klären wir Hilfsmittel über die Krankenkasse und, falls nötig, Kurzzeitpflege. Der bauliche Umbau folgt danach, mit Ruhe und ordentlichem Antrag.
Was ist der Unterschied zwischen Hilfsmittel und Umbau?
Ein Hilfsmittel wird angeschafft und kann wieder mitgenommen werden – dafür ist meist die Krankenkasse zuständig. Ein Umbau verändert die Wohnung dauerhaft; das ist eine wohnumfeldverbessernde Maßnahme der Pflegekasse. Die Zuständigkeit entscheidet über Tempo und Betrag.
Wir wohnen in Hellendorf, ganz im Norden. Ist das noch Region Hannover?
Ja, die Wedemark gehört vollständig zur Region Hannover – auch die nördlichen Ortschaften. Zuständig bleibt damit der Stützpunkt Nord in Langenhagen.
Reden wir darüber
Ein Anruf reicht, um zu klären, ob sich ein Antrag in der Wedemark lohnt.
